Ein Weg in die Liebe

Fortlaufende Gruppe
„Pulsing Rituale für Frauen und Männer“

Frauen und Männer

Nur an einem Punkt, an einem Ort, begegnen sich Mann und Frau, und das nenne ich den Raum der Meditation, in dem Mann und Frau wirklich gleich sind, weil beide sich selbst gebären können. Sie können wiedergeboren werden, beide können erleuchtet schwanger sein.

Außerhalb des Meditationsraums sind Mann und Frau zwei verschiedene Arten. Sie begegnen sich nur in tiefer Meditation. Und wenn nicht die ganze Menschheit meditiert, werden Männer und Frauen weiter miteinander kämpfen. Ihre Liebe geht immer auf und ab. Es gibt Momente der Schönheit und es gibt Momente der Hässlichkeit, es gibt Momente der Freude und es gibt Momente des Elends.

Wenn jedoch in der Meditation zwei Meditierende ihre Energien teilen, ist die Liebe ein konstantes Phänomen, das sich nicht ändert. Es hat die Qualität der Ewigkeit, es wird göttlich. Das Zusammentreffen von Liebe und Meditation ist die größte Erfahrung im Leben.
(Osho: Der rebellische Geist, 1987)

Pulsing ist eine Methode der Körperarbeit die den Prozess vom Unbewussten ins Bewusstsein bringt. Diese Form tantrischer Praxis erfordert nicht die Verbindung der Genitalien. Wir erleben den Energiefluss in uns ganzheitlich strömend und lernen diesen gezielt in das Nervensystem einfließen zu lassen. In der meditativen Präsenz eines jeden einzelnen in der Verbindung verschiedener Körperrituale, transformiert sich die sexuelle Energie beider Partner in tiefe Entspannung  und reines Bewusstsein.

Liebe ist die Auflösung des getrennten „Ich“ Bewusstseins. In der Beziehung leben, in die Wandlung eintauchend und in der Freiheit des „sich Beziehens“ die Blüte der Liebe Moment zu Moment lebend.

In der tantrischen Lehre leben wir in der Hingabe und im Einklang mit diesem Leben. 

Ein Weg in die Liebe

Offene Gruppen für Frauen und Männer
Diese Prozesse beinhalten unsere Geschichte, der Anfang einer Liebe, vielleicht auch das Ende einer Liebe. Unsere Liebesgeschichte in all seinen Höhen und Tiefen, des Gelebten und des nicht Gelebten.

Teil I. Der Anfang

Vorstellungsmuster, Erwartungen und Träume

Die Wurzel unserer Geschichte beginnt in der Klärung unserer Beziehung zu Mutter und Vater. In der Arbeit an sich selbst ist eine Bewusstwerdung unserer konditionierten Verhaltensmuster notwendig, die sich wiederum in Erwartungen und Träumen wieder spiegeln. In dem Verstehen deines Ursprungs, da wo alles geboren wurde, liegt deine Freiheit, ein Leben in Beziehungen zu leben, die Dich deiner Selbst näher bringen.

Teil II. Sex

Einander benützen, Lust, Orgasmus, Emotionalität

Da Sex meist unbewusst gelebt wird, hinterlässt es in uns wohl die tiefsten Wunden. Wir benützen einander im Namen der Liebe. Die Lust erschöpfen wir durch das zielstrebige Verlangen nach Orgasmus. Was uns bleibt ist eine Über-Emotionalität die sich im Tag täglichen, in kleinen Dingen, widerspiegelt. Resultat dessen, dass wir Sex leben, während wir auf der Suche nach der wirklichen Begegnung in Liebe sind.

Teil III. Liebe

Was ist Liebe?

Hat Liebe eine Form? Liebe ist. Liebe ist das Geschenk des Lebens, das was unserem Leben eine wirkliche Bedeutung gibt. Wir erleben verschiedene Liebesphasen. Eine Reise in die wirkliche Liebe, eine Reise in die Bewusstheit des Moments. Da wo die Liebe lebt. Da wo die Qualität verschwindet und wo sich die Formen verlieren.

Teil IV. Mediation

Der Tantra Aspekt

Meditation und Liebe. Eines beinhaltet das andere. Den meditativen Raum in unser Liebesleben hineinzulassen transformiert unbewussten Sex in Liebe. Unser „Getrennt sein“ hat sich in der Liebe aufgelöst, unser Feuer ist in der Liebe still geworden und eröffnet uns den warmen und zugleich kühlen Raum, wo Stille alle Worte ins Nichts verwandeln.

 

Vagus A – Sympatikus Anderen vergeben

In unseren intimen emotionalen Verbindungen ,sei es zu unserem Partner(in), Freund(in), Ehemann(Frau), Kindern, zu den Menschen wo unsere Verletzlichkeit und auch unsere Bedürftigkeit sichtbar werden darf, wenn mit diesen Menschen in unserem Leben eine Verletzung passiert, dieser Schock manifestiert sich im Vagus – Sympatikus. Verletzt  zu sein bedeutet das unsere Gefühle verletzt worden sind. Unsere einst so vertraute Verbindung beginnt sich aufzulösen. Wir  hegen feindliche, angsterfüllte Gedanken. Essstörungen werden sichtbar. All das nährende, sei es emotionale Geborgenheit oder mentale Sicherheit, ist am schwanken. Wir beginnen uns zu schützen, haben Angst uns wieder zu öffnen. Diese Wunden zu heilen liegen  in der Vergebung  zu dem Menschen durch den wir den Schmerz erlebt  haben. Und dieses erfordert viel Zeit, Reflektion und Meditation und auch Körperarbeit ist sehr hilfreich.

Wir alle haben diese Phasen in unserem Leben erlebt und wie viel braucht es um aus  der negativen Interpretation des Geschehenen herauszukommen und in die ursprüngliche ungetrübte Wahrnehmung des Moments und der Liebe erneut einzutauchen. Ein Lachen, ein Weinen, ein Blick in die Augen, das Herz erneut die Führung übernehmen lassen, wir Vergeben in der Stille des Moments. 

 

Vagus B – Parasympatikus Sich selbst vergeben

Wenn uns jemand betrügt der eigentlich auf unserer Seite war,  sei es in der Arbeit oder auch innerhalb der Familien oder innerhalb Freundschaften, wenn wir für etwas angegriffen werden,
was wir nicht getan haben, dieser Schock manifestiert sich im Vagus B – Para Sympathikus.
Jede Beziehung durchläuft diese Problematik.  In den ewigen Angriffen, meist um die immer gleiche Thematik, ist unser Vertrauen  langsam, ganz langsam verschwunden. Wir wollen nicht
mal mehr darüber sprechen. Die Verletzung ist so tief, dass nur die kleinste Erinnerung an das, was geschehen ist,  uns innerlich verstummen lässt. Wir ziehen uns immer mehr zurück
in der Hoffnung, einen Ausweg zu finden. Einen Ausweg aus den endlosen Gedanken darüber. Die Befreiung liegt im loslassen dessen, was uns die Situation des Geschehenen angetan hat.

Es ist wie ein nach Hause kommen zu sich selbst zurück. Wahrzunehmen, dass wir uns selbst nicht genug lieben, uns keinerlei Respekt für das geben können, was unsere Qualitäten und
die Schönheit unseres Wesens sind…annehmen können, dass wir uns verloren haben.

Im Erkennen, dass wir Liebe sind, wird es möglich, Sich selbst dafür zu vergeben, dass wir blind waren zu sehen, dass wir uns immer gesucht haben. Blind waren zu sehen, dass wir das sind, was wir immer sein wollten. 

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